Michelsamt gemeinsam

Beginn: 17. November 2010
Abbruch: Juni 2011

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Beromünster 4 448
Neudorf 1 058
Pfeffikon   686
Rickenbach 2 017
Total 8 209

Entscheidungsgremium

Vereinigte Gemeinderäte der vier Gemeinden 

Projektsteuerung

Die Gemeindepräsidenten und die Leitungen der Fachgruppen, Projektleiterin

Projektsteuerungsausschuss

Charly Freitag, Beromünster; Martin Schlegel, Neudorf, Christian Merz, Pfeffikon, Roland Häfeli, Rickenbach

Projektleitung

Yvonne Hunkeler, BDO

Projektsekretariat

Sandra Rutschi, BDO

Aktueller Stand

Im Juni 2011 beurteilen die Gemeinderäte von Neudorf, Pfeffikon und Rickenbach den Kantonsbeitrag als "grosszügig", mit dem die fusionierte Gemeinde in eine gute Zukunft gehen könne. Die Beurteilung durch den Gemeinderat Beromünster fällt anders aus: "Wir sind zum Schluss gekommen, dass diese Fusion für die Einwohner von Beromünster finanziell wesentlich schlechter ist als ein Alleingang." An einer gemeinsamen Veranstaltung in Rickenbach Mitte Juni 2011 teilt der Gemeindrat von Beromünster den Anwesenden aus den vier Gemeinden seinen Entscheid mit, aus dem Projekt Michelsamt gemeinsam auszusteigen.

Der Kantonsbeitrag

Die Verhandlungen mit dem Kanton erweisen sich als schwierig. Die Gemeinden verlangten ursprünglich 21 Mio. Franken und zusätzlich jährliche Entlastungszahlungen von 1,5 Mio. Franken. Für Letztere gibt es beim Kanton keine gesetzliche Grundlage; der Kanton offeriert 18 Mio. Franken; vier davon will er auszahlen, wenn sich die Gemeinde entsprechend der Projektprognose entwickelt.

Erarbeitung des Fusionsvertrags

Die Grundlagen für den Fusionsvertrag werden in 12 Fachgruppen erarbeitet. Im November 2010 werden sie über ihren Auftrag informiert. Am 16. April 2011 werden die Ergebnisse an einem Marktstand der Bevölkerung vorgestellt. Das Interesse der Bevölkerung an den Fragen rund um eine Fusion im Michelsamt ist gross. Noch stehen die Verhandlungen über den Kantonsbeitrag an.

Ziel und Zweck des Projekts

Im Projekt Michelsamt gemeinsam wird die Machbarkeit einer Vereinigung der vier Gemeinden zu einer Gemeinde geprüft. Das Ziel ist die Volksabstimmung vom 27. November 2011, an der über den gemeinsam erarbeiteten Fusionsvertrag abgestimmt werden soll.

Die Anfänge

Im Januar 2010 trifft sich der Regierungsrat mit einer Delegation der Gemeinden Beromünster, Neudorf, Pfeffikon und Rickenbach mit dem Ziel eine Gesdamtfusion im Michelsamt zu thematisieren und die Untersützung des Kantons in Ausicht zu stellen. Die Regierung ermuntert die vier Gemeinden ein gemeinsames Projekt zu prüfen. Beromünster, Neudorf und Pfeffikon antworten positiv; die Gemeinde Rickenbach will zuerst die Bevölkerung befragen. Die drei Gemeinden beschliessen, einen Fusions-Vorvertrag zu erarbeiten. Bei einem allfälligen Ja der Bevölkerung von Rickenbach, soll die Gemeinde zu einem späteren Zeitpunkt ins Fusionsprojekt aufgenommen werden. Das Projekt wird mit der Unterzeichnung des Fusions-Vorvertrags von Beromünster, Neudorf und Rickenbach anfangs Juli 2010 gestartet. Im November stimmt die Bevölkerung von Rickenbach den Fusionsabklärungen zu. Am 17. November 2010 wird das Fusionsprojekt Michelsamt gemeinsam offiziell gestartet.