Hitzkirch 7

Projektstart: Februar 2007
Umsetzung der Fusion: 1. Januar 2009

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Gelfingen    709
Hämikon    444
Hitzkirch 2 293
Mosen    254
Müswangen    439
Retschwil    191
Sulz    157
Total 4 487

Projektleitung

Projektleiter; Benno Felder, Hämikon
Präsident der Projektleitung: Josef Elmiger, Sulz
Projektsekretär: Primin Lenherr, Hitzkirch

Projektziel

Die sieben Gemeinden Gelfingen, Hämikon, Hitzkirch, Mosen, Müswangen, Retschwil und Sulz wollen sich auf den 1. Januar 2009 vereinigen, um gestärkt nach aussen aufzutreten und die finanziellen Mindereinnahmen aus der Stuergesetztesrevision und dem Finanzausgleich besser verkraften zu können.

Aktueller Stand

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von sieben Gemeinden im Hitzkirchertal haben sich am 25. November 2007 für den gemeinsamen Weg entschieden. Gelfingen (71%), Hämikon (85,1%), Hitzkirch (61,2%), Mosen (85,4%), Müswangen (63,1%), Retschwil (81,1%) und Sulz (68,1%) haben der Fusion zugestimmt. Die Gemeindepräsidenten der sieben Gemeinden zeigten sich hoch erfreut, dass es geklappt hat und die Fusion nun umgesetzt werden kann. Die Fusion wird am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Vernehmlassung

In sechs Fachgruppen: Vernehmlassung, Recht, Begegnung, Führung, Bildung und Finanzen wird die Machbarkeit der Vereinigung geprüft. Anfangs Mai hat die so genannte Machbarkeitsdebatte statt gefunden: An ihr wurden die Anliegen der Bevölkerung diskutiert, auch sind Aufträge an die Fachgruppen erteilt worden. Zum Zeitpunkt der Vernehmlassung werden die Resultate der Fachgruppen an der Ergebniskonferenz der Bevölkerung mitgeteilt. Die Vernehmlassung ist am 25. Juli 2007 an alle Haushaltungen verschickt worden.

Resultat der Vernehmlassung: 123 Einzelpersonen haben den Fragebogen zur Vernehmlassung Hitzkirch 7 beantwortet; 5 Parteien und 5 Gruppierungen meldeten sich schriftlich. Das ist eine beachtenswerte Betiligung. Zudem wurde die Projektsteuerung in allen Fragen bestätigt.

Verlauf

Im Mai 2006 wurde ein erstes Fusionsprojekt im Hitzkirchetal mit elf Gemeinden abgelehnt. Unter den ablehenden Gemeinden befand sich auch das Zentrum Hitzkirch. Die sechs zustimmenden Gemeinden hatten ein halbes Jahr später entschieden, in ein zweites Fusionsprojekt einzusteigen und hatten in Hitzkirch um eine Beteiligung nachgefragt. Der Gemeinderat Hitzkirch wollte dazu die Meinung der Bevölkerung befragen. An einer Urnenabstimmung im Februar hatten die Hitzkircher Stimmbürgerinnen und -bürger mit 57 Prozent Ja-Stimmen der Prüfung eines neuen Projektes mit sieben Gemeinden zugestimmt.