Hohenrain-Lieli

Beginn Juli 2003
Umsetzung der Fusion: 1. Januar 2007

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Hohenrain 2 333
Lieli    206
Total 2 333

Projektleitung

Projektleiter: Thomas Oehen, Gemeindepräsident Lieli
Projektsekretär: Pius Stöckli, Gemeindeschreiber Hohenrain

Projektziel

Die Einwohnergemeinden Hohenrain und Lieli beabsichtigen miteinander zu fusionieren. Dafür gilt es, einen Fusionsvertrag zu erarbeiten, der die finanziellen Auswirkungen einer Fusion aufzeigt. Die Bevölkerung soll im Herbst 2005 über die Fusion entscheiden. Bei einem Ja soll die Vereinigung auf den 1. Januar 2007 vollzogen sein.

Verlauf

Eine Absichtserklärung für die Fusion ist unterschrieben, die Projektorganisation erstellt, die Arbeit in den Fachgruppen sind abgeschlossen. Inzwischen haben die Verhandlungen mit dem Kanton stattgefunden.

Aktueller Stand

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von fast 83 Prozent in Hohenrain und über 93 Prozent in Lieli hat die Bevölkerung der beiden Gemeinden im November 2005 Ja zur Fusion gesat. Der Zusammenschluss erfolgt auf den 1. Januar 2007. In Hohenrain lag die Stimmbeteiligung bei knapp 57 Prozent: 664 Ja gegen 139 Nein. Die Zustimmung in Lieli betrug 97 Ja gegen 7 Nein bei einer Stimmbeteiligung von 68 Prozent.

Vorgeschichte

Die Fusion war vor allem in Lieli, aber auch in Hohenrain, schon länger ein Thema. Beide Gemeinden machten Vorabklärungen in den Projekten "Kooperationsprojekt Region Hochdorf" und "Verwaltungsgemeinschaft Hitzkirch". Beide konnten sich für keine dieser Varianten entscheiden. Auf der anderen Seite waren die Beziehungen zwischen Hohenrain und Lieli schon immer sehr stark, so, dass nach Einführung des Finanzausgleiches Lieli Hohenrain ersuchte, die Fusion zu prüfen.

Im Mai 2005 hat die Regierung bekannt gegeben, dass sie die Fusion Hohenrain-Lieli mit einem Beitrag in der Höhe von Franken 1,2 Mio. unterstützt. Die Projojektverantwortlichen sind der Meinung, dass die Fusion mit dem gesprochenen Betrag des Kantons machbar ist und für Hohenrain keine finanziellen Nachteile entstehen werden.