Schötz-Ohmstal

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Schötz 3 065
Ohmstal 317
Total 3 382

Projektstart: Dezember 2010
Zwischenergebnisse: Juni 2011
Abstimmung: 11. März 2012
Umsetzung: 1. Januar 2013

Projektorganisation

Entscheidungsgremium: Vereinigte Gemeinderäte von Schötz und Ohmstal

Projektsteuerung

  • Co-Präsidium: Ruth Iseli-Buob, Gemeindepräsidentin Schötz; Christoph Freihofer, Gemeindepräsident Ohmstal
  • Projektleitung: Kurt Lehmann, ehemaliger Gemeindepräsident Schötz
  • Projektsekretaritat: Michelle Iff, Verwaltung Schötz

Ziel

Die Gemeinden Schötz und Ohmstal prüfen die Machbarkeit einer Fusion und erarbeiten die Grundlagen für die Abstimmung vom 11. März 2012.

Das Ergebnis

Am 11. März 2012 stimmten in Schötz 80 Prozent der Stimmbevölkerung (884 Ja/216 Nein), in Ohmstal 90 Prozent (166 Ja/16 Nein) der Fusion der beiden Gemeinden zu. Die Gemeindepräsidentin von Schötz und der Gemeindepräsident von Ohmstal freuten sich über das deutliche Ergebnis: "Das grossartige Resultat zeigt, wie tief unsere nachbarschaftlichen Beziehungen bereits heute sind", sagte eine zufriedene Ruth Iseli. Christoph Freihofer ergänzte: "Mit diesem klaren Ja honoriert die Bevölkerung unsere Arbeit." Die Vereinigung der beiden Gemeinden wurde am 1. Januar 2013 umgesetzt.

Der Zwischenbericht

Im Juni 2011 präsentieren die Fachgruppen erste Zwischenergebnisse und stellen diese der Bevölkerung vor. Unter anderem schlugen die Gremien einen Verwaltungsstandort in Schötz vor. Ferner plädierten sie dafür, den 5-köpfigen Gemeinderat beizubehalten. Der Schulstandort Ohmstal soll bleiben und weitergeführt werden. Bei der Wasserversorgung werden nach der Fusion für beide Gemeinden die gleichen Gebühren bestehen. Bei den Finanzen zeigt sich die Sanierung der Gettnauerstrasse auf Ohmstalerboden für rund 2 Millionen Franken als grosses Problem. Vorgeschlagen wird, es bei der Bemessung des Kantonsbeitrags einzubeziehen. Grundsätzlich werden keine unüberwindbaren Hindernisse bei einer Fusion festgestellt.

Start der Fachgruppenarbeit

Im März 2011 nehmen sieben Fachgruppen ihre Arbeit auf: Recht/Fusionsvertrag und Botschaft, Führung und Organisation, Finanzen, Bildung, Raumplanung, Soziales/Kultur/Vereine. Sie erarbeiten bis Juni 2011 die Grundlagen für den Fusionsvertrag. Die Fachgruppe Begegnung ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. An einer ersten Veranstaltung in beiden Gemeinden wird die Bevölkerung zu ihrer Meinung bezüglich einer Fusion befragt. Resultat der Veranstaltung: Es gibt eine substanziellen Hindernisse für eine Fusion.

Projektaufbau

Vom Dezember 2010 bis Februar 2011 werden die Projektorganisation aufgebaut und ein Projektvertrag ausgearbeitet. Oberstes Projektgremium sind die vereinigten Gemeinderäte von Schötz und Ohmstal. Das Co-Präsidium besteht aus Ruth Iseli-Buob (Gemeindepräsidentin von Schötz) und Christoph Freihofer /Gemeindepräsident von Ohmstal). Projektleiter ist Kurt Lehmann, ehemaliger Gemeindepräsident von Schötz.

Vorgeschichte

Schötz und Ohmstal klären zusammen mit Egolzwil und Nebikon in einer Vorstudie die finanziellen Auswirkungen einer Viererfusion (Projekt ENOS). Das Ergebnis ist wenig erfolgversprechend, weshalb die Abklärungen gestoppt werden. In der Folge stellt Ohmstal an die Gemeinde Schötz den Antrag, Fusionsabklärungen aufzunehmen. Schötz erteilt eine positive Antwort. Im Dezember 2010 beschliessen die Gemeinderäte der beiden Gemeinen, Fusionsabklärungen zu lancieren.