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Beromünster-Gunzwil

Beginn Projekt: September 2006
Fusionsabstimmung: 17. Juni 2007
Umsetzung der Fusion: 1. Januar 2009

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Beromünster/Schwarzenbach 2 538
Gunzwil 1 857
Total 4 395

Projektorganisation

Projektleiter: Hanspeter Lang, Gunzwil
Projektsekretär: André Zihlmann, Beromünster
Echogruppe: Sie ist das "Gewissen des Volkes" und besteht aus rund 50 Personen aus der Bevölkerung der beiden Gemeinden.

Verlauf

Am 17. Juni 2007 hat die Bevölkerung die Fusion von Beromünster und Gunzwil klar angenommen. In Beromünster mit 74,4 Prozent oder 771 Ja- und 265 Nein-Stimmen (Stimmbeteiligung 62,7 Prozent); in Gunzwil mit 56,9 Prozent oder 552 Ja- und 418 Nein-Stimmen (Stimmbeteiligung 74,9 Prozent). Die Fusion wird auf den 1. Januar 2009 umgesetzt.

Nachdem die Fusion Beromünster, Gunzwil und Neudorf im November 2004 gescheitert war, hatten die Verantwortlichen von Beromünster und Gunzwil im September 2006 entschieden, in ein neues Fusionsprojekt einzusteigen und die Machbarkeit zu prüfen. Der Bericht "Machbarkeit und mögliche Auswirkungen eines Zusammenschlusses der Gemeinden Beromünster und Gunzwil" lag Ende Februar 2007 vor. Im April 2007 reichen die Gemeinden beim Kanton ein Gesuch um Fusionsbeiträge ein. Im März 2008 machte dieser die Zusage zu einem Beitrag in der Höhe von 3 Millionen Franken.

Vorgeschichte

In den Jahren 2003 und 2004 wurde eine Fusion zwischen den drei Michelsämter Gemeinden Beromünster, Gunzwil und Neudorf geprüft. An der Abstimmung im November 2004 hatten Beromünster und Gunzwill der Fusion zugestimmt, doch die Bevölkerung in Neudorf war dagegen. Damit war der Zusammenschluss gescheitert. Erfolgreich verlief dagegen das Fusionsprojekt von Beromünster und Schwarzenbach. Seit dem 1. September 2004 waren die beiden Gemeinden vereint.

Für die Fusion von Beromünster und Gunzwil entstanden in den Teilprojekten Verwaltung, Umwelt-Strassen-Raumordung und Gewässer, Kultur-Freizeit-Medien, Behördeorganisation, Soziales, Schule, Finanzen, Erlasse-Reglemente und Name-Bürgerrecht die Grundalgen für den Fusionsvertrag. Daraus ergaben sich Einsparmöglichkeiten von rund 360'000 Franken pro Jahr.

Mit Blick auf den Steuerfuss ergaben die Abklärungen folgendes Bild: Er sollte in der fusionierten Gemeinde bei 2,05 Einheiten liegen. Im Alleingang müsste Beromünster - wegen der Steuergesetzreform - den Steuerfuss um 0,15 Einheiten anheben oder mit einem Defizit von rund 500'000 Franken pro Jahr rechnen. Gunzwil hätte den Fuss ohne Fusion um 0,4 Einheiten anheben müssen. Die Ursachen dafür waren Einnahmenausfälle von 420'000 Franken durch die Steuergesetzreform sowie rund 700'000 Franken durch Gesetzesänderungen im topografischen Finanzausgleich.

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