Gemeindereform

Das Luzerner Zwei-Säulen-Modell

Seit der Lancierung der Gemeindereform im Jahr 2000 gingen insgesamt 19 Fusionsabstimmungen erfolgreich über die Bühne. Überdies wurden etliche interkommunale Zusammenarbeitsprojekte umgesetzt. Derzeit gibt es in Luzern 80 Gemeinden, vor Beginn der Reform waren es 107.

Im März 2017 hat der Regierungsrat des Kantons Luzern seine überarbeitete Strategie zur Gemeindereform präsentiert. Oberstes Ziel ist ein Kanton mit eigenverantwortlichen Gemeinden, welche die an sie gestellten Aufgaben selbständig erfüllen. Im Fokus stehen Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie die interkommunale Zusammenarbeit zur Vereinfachung der Organisationsstrukturen. Projekte der interkommunalen Zusammenarbeit gehen die Gemeinden mehrheitlich aus Eigeninitiative an. Wie bisher kann der Kanton solche Vorhaben finanziell unterstützten

Zwei Grundpfeiler

Mit Blick auf Gemeindefusionen wurde das bestehende Konzept überarbeitet und neu justiert. Die darin vorgestellte Strategie basiert auf zwei Pfeilern:

  • Zusammenschlüsse, die von unten gedeihen: Gemeinden nehmen Fusionsabklärungen von sich aus auf, der Kanton kann sie auf Anfrage fachlich und finanziell unterstützen.
  • Risikobasierter Ansatz: Geraten Gemeinden in finanzielle oder organisatorische Schwierigkeiten und ist ihre Handlungsfähigkeit nicht mehr gewährleistet, sucht der Kanton gemeinsam mit ihnen nach Lösungen.

Der Kanton Luzern unterstützt Fusionen finanziell. Einen Überblick über bisher ausbezahlte Beiträge finden Sie hier

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