Region Sursee 2000+

Beginn: September 1999
Abschluss: Oktober 2000

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Geuensee   1 921
Knutwil   1 551
Mauensee      979
Oberkirch   2 537
Schenkon   2 039
Sursee   7 923
Total 16 950

Projektleitung

Projektrat: Gemeindepräsidenten und ein Mitglied der Projektleitung Gemeindereform 2000+.

Projektziele

  1. Aufzeigen des Zusammenarbeitspotenzials unter den Gemeinden der Region Sursee mit den Kriterien Qualität des Standortvorteils und Einsparungen
  2. Analyse des Entwicklungspotenzials bei einer möglichen "Verwaltungsgemeinschaft Region Sursee"
  3. Vorschläge aufzeigen für Lösungsmodelle und konkrete Massnahmen für die Region Sursee als Kompetenzzentrum und der Stärkung ihrer Autonomie

Aktueller Stand

Das Projekt wurde abgeschlossen. Als Folge der Studie wurde die Regionalkonferenz gegründet, die bei der Umsetzung in einzelnen Bereichen aktiv ist. Das erste Resultat des Projekts Sursee 2000+ ist die Zivilschutzorganisation Region Sursee, welche die Gemeinden Schenkon, Mauensee, Geuensee, Knutwil und Sursee umfasst.

Vorgeschichte

Das Projekt wurde im Februar 1999 durch Unterzeichnung des Projektbeschriebs gestartet. Es wurde eine umfassende IST-Aufnahme erstellt. Total wurden pro Gemeinde 109 Angaben erfasst und ausgewertet. Die IST-Aufnahme der sechs Gemeinden ist in einer Tabellenkalkulation erfasst und graphisch dargestellt. Alle Informationen der IST-Aufnahme können als Total, als Vergleich der sechs Gemeinden und - wo sinnvoll - als Durchschnitt der sechs Gemeinden entnommen werden. Zusätzlich wurde vom Stadtrat/Gemeinderäte und aus der Sicht der Verwaltung eine Einschätzung der zu erbringenden Dienstleistungen vorgenommen. Die Einschätzung wurde unterteilt in Top-Dienstleistungen, Flop-Dienstleistungen und unverzichtbare Dienstleistungen.

Die Auswertung ergibt, dass eine Fusion derzeit nicht aktuell ist, in einigen Bereichen eine verstärkte Zusammenarbeit anzustreben ist im Schulbereich und Steuerwesen. Im Sozial- und Bauwesen wird die Schaffung einer zentralen Fachstelle angeregt. Nach der Vorstellung des Berichts in allen beteiligten Gemeinden wurde das Projekt abgeschlossen.