Strukturreform

Aufgaben- und Finanzreform bedingen leistungsfähige Gemeinden. Die Strukturreform startete im Januar 1997. Sie sollte Voraussetzungen für ressourcenschwache Gemeinden schaffen, damit sich diese den neuen Gegebenheiten anpassen können: durch Fusion, durch Verwaltungsgemeinschaften, durch vermehrte Zusammenarbeit usw.

Mit dem Planungsbericht über die Agglomerationspolitik und die Politik des ländlichen Raumes haben Regierungs- und Kantonsrat im Januar 2007 einen neuen Akzent gesetzt. Auch in der Agglomeration Luzern und der Region Sursee sind Fusionen erwünscht. Die Abklärungen einer Fusion zwischen Geneunsee, Knutwil, Mauensee und Sursee wurden Ende 2011 abgebrochen. In der Stadtregion Luzern hat die Stadt bei der Abstimmung über die Weiterführung des Projekts zugestimmt, die vier Agglomerationsgemeinden Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens haben abgesagt.

Die Projekte

Nach dem "Paukenschlag" des Projekts Luzern '99 im Jahr 1997 sind zahlreiche Aktivitäten im Zusammenhang mit Fusion und verstärkter Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden lanciert worden. Einige Projekte sind geglückt und unter der Ära "Gemeindereform 2000+" abgeschlossen worden. Andere haben sich als nicht umsetzbar erwiesen, wurden gestoppt oder stagnierten.