Das Modell

Für die Aufgabenzuteilung gelten folgende Grundsätze:

  • Der Kreis der Personen, die aus der Erfüllung einer Aufgabe den Nutzen zieht, diese in Auftrag gibt und sie bezahlt, muss deckungsgleich sein (fiskalisches Äquivalenz-Prinzip, AKV-Prinzip).
      
  • Die Aufgabe wird derjenigen Ebene zugeteilt,
    • deren Bevölkerung daraus den grössten Nutzen zieht (Allokationseffizienz);
    • die für die Durchführung der Aufgabe eine optimale Betriebsgrösse zur Verfügung stellen kann (betriebliche Effizienz).   
  • Als Folge der Aufgabenzuteilung dürfen keine unakzeptable, regionale Unterschiede entstehen (Verteilungsgerechtigkeit).
      
  • Es sollen mehr Kantons- und Gemeindeaufgaben, dafür weniger Verbundaufgaben entstehen. Durch die ausschliessliche Zuteilung kann die entsprechende Verant-wortung besser lokalisiert werden.