Pfeffikon-Rickenbach 2011

Beginn Projekt: September 2011
Fusionsabstimmung: 11. März 2012
Umsetzung der Fusion: 1. Januar 2013

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen 2011
Pfeffikon   738
Rickenbach 2 293
Total 3 031

Projektorganisation

Projektleiter: Joe Eugster, Gemeinderat Pfeffikon

Verlauf

Am 11. März 2012 stimmten in Rickenbach 88 Prozent der Bevölkerung der Fusion zu, in Pfeffikon 80,9 Prozent. Die beiden Gemeindepräsidenten freuten sich über das eindeutige Resultat: "Wir haben oft gehört, zwei Kranke ergäben keinen Gesunden. Mit der richtigen Medizin geht das aber durchaus", sagte Roland Häfeli, Gemeindepräsident von Rickenbach. Damit spielte er auf den Kantonsbeitrag von 8,5 Mio. Franken an. Die Fusion wurde am 1. Januar 2013 umgesetzt.

Nach gemeindeinternen Analysen im Nachgang an die nicht zu Stande gekommene Vierer-Fusion MICHELSAMT gemeinsam, nahmen Pfeffikon und Rickenbach Gespräche über eine gemeinsame Zukunft auf. Von Beginn an wurden der Regierungsrat sowie das Amt für Gemeinden aktiv ins Projekt einbezogen. Der Kanton sicherte für eine Fusion per 1. Januar 2013 einen Beitrag von 8.5 Millionen Franken zu.

Verschiedene Fachgruppen analysierten und hinterfragten die zum Teil bereits aus den vorhergehenden Projekten vorhandenen Erkenntnisse. Die Resultate werden der Bevölkerung in einem Schlussbericht präsentiert. Parallel dazu wird der Fusionsvertrag erarbeitet.

Vorgeschichte

Mitte Oktober 2008 hatten die Gemeinderäte die im Januar 2008 lancierten Abklärungen für einen Zusammenschluss sistiert (siehe Rickenbach-Pfeffikon 2008). Überdies hatte Pfeffikon die Vor- und Nachteile eines Kantonswechsels zum Aargau geprüft (siehe Pfeffikon zu Luzern oder Aargau?). 

2009 beteiligten sich beide Gemeinden an den Fusionsabklärungen "MICHELSAMT gemeinsam". Rickenbach hatte vorgängig die Bevölkerung konsultiert, die sich mit einer Zweidrittel-Mehrheit positiv zu Fusionsabklärungen äusserte. Im Juni 2011 wurden die damaligen Fusionsabklärungen eingestellt, nachdem Beromünster sich gegen eine Fortführung des Projektes aussprach.