Kulmerau-Wilihof-Triengen

Planungsstudie: 2000
Beginn Fusionsphase: September 2002
Fusionsabstimmung: 22. September 2003
Umsetzung: 1. Januar 2005

Beteiligte Gemeinden Anzahl EinwohnerInnen
Wilihof    254
Triengen 2 868
Kulmerau    228
Total 3 350

Projektorganisation

Projektleitung: Georg Dubach, Gemeindepräsident Triengen
Projektsekretariat: Armin Wyss, Gemeindeschreiber Triengen

Ziel

Grundlagen für die Fusion und den Fusionsvertrag erarbeiten.

Aktueller Stand

Die Gemeinden Wilihof, Triengen und Kulmerau haben an ihren Ge-meindeversammlungen vom 22. September 2003 ja gesagt zur Fu-sion. Im September 2004 wird der Gemeinderat der fusionierten Ge-meinde gewählt. Die fünf bisheri-gen Gemeinderäte werden pro-blemlos gewählt. Genauso pro-blemlos gestaltet sich die Umset-zung der Fusion. Sie tritt auf den 1. Januar 2005 in Kraft. Gut zwei Wo-chen später findet die offizielle Amtsübergabe statt.

Die Abstimmung

Die Gemeinden Wilihof, Triengen und Kulmerau haben an ihren Gemeindeversammlungen vom 22. September 2003 ja gesagt zur Fusion. In Triengen war das Ja gar ohne eine einzige Gegenstimme, in Wilihof mit fünf Gegenstimmen und in Kulmerau mit einer Nein-Stimme und einer Enthaltung. Die Fusion soll auf den 1. Januar 2005 umgesetzt sein.

Verlauf

Aus den Verhandlungen mit der Regierung ergibt sich, dass der Kanton  aus dem Fonds für Sonderbeiträge einen Beitrag von Franken 2.05 Mio. an die Fusion Kulmerau, Triengen und Wilihof bezahlt. Damit steht einer Abstimmung nichts mehr im Weg.

Vorgeschichte

Im September 2000 haben die Gemeinden des unteren Surentals eine Planungsstudie abgeschlossen und einen Regionalrat gegründet. Am Ende war die Fusion kein Thema, aber die Zusammenarbeit in den Bereichen Schule, Betreibungs- und Steueramt wurde intensiviert.

An den Gemeindenversammlungen in Wilihof und Kulmerau unter dem Titel "Wie weiter?" im Jahre 2002 haben die Stimmberechtigten den beiden Gemeinderäten den Auftrag erteilt, mit Triengen Fusionsverhandlungen aufzunehmen. Denn ohne Fusion müssten Wilihof und Kulmerau die Steuern massiv erhöhen. Die Gemeinden arbeiteten schon bisher in vielen Bereichen zusammen: Feuerwehr, Zivilschutz, Schule und Kirchgemeinden. Der Schritt zur Fusion wäre nicht mehr sehr gross.